Gefährliche Hunde

Nach § 1 Abs. 2 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes über gefährliche Hunde -LHundG- vom 22.12.2004 sind Hunde der Rassen/Typen "Pit Bull Terrier", "American Staffordshire Terrier" und "Staffordshire Bullterrier" sowie Hunde, die von einer dieser Rassen/Typen abstammen, "gefährliche Hunde".

Darüber hinaus gelten aber auch Hunde anderer Rassen nach § 1 Abs. 1 des Gesetzes als gefährlich, sofern sie auffällig geworden sind, z. B. weil sie sich als bissig erwiesen haben.

Die Halter von "gefährlichen Hunden" unterliegen besonderen Verpflichtungen, die sich unmittelbar aufgrund des Gesetzes ergeben. Nachfolgend werden überblickhaft einige wesentliche Verpflichtungen genannt:

Wer einen "gefährlichen Hund" halten will, bedarf gemäß § 3 des Gesetzes einer Erlaubnis der Verbandsgemeindeverwaltung. Diese kann auf Antrag nur erteilt werden, sofern ein berechtigtes Interesse besteht, die antragstellende Person die erforderliche Sachkundeprüfung abgelegt hat, das 18. Lebensjahr vollendet hat, die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt und den Abschluss einer noch bestehenden Haftpflichtversicherung gegen Hundeschäden nachgewiesen hat. Halter, die bereits am 11.07.2000 (Inkrafttreten der ehemaligen Gefahrenabwehrverordnung -Gefährliche Hunde-) einen "gefährlichen Hund" gehalten haben, bedürfen unter bestimmten Voraussetzungen ausnahmsweise keiner Erlaubnis.

Gemäß § 4 Abs. 1 des Gesetzes sind "gefährliche Hunde" so zu halten, dass Menschen, Tiere und Sachen nicht gefährdet werden. Sie sind insbesondere in sicherem Gewahrsam zu halten.

Gemäß § 4 Abs. 3 des Gesetzes sind "gefährliche Hunde" durch einen elektronisch lesbaren Chip dauerhaft und unverwechselbar zu kennzeichnen. Dies ist in unserem Bereich durch eine tierärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

Das Abhandenkommen eines "gefährlichen Hundes" ist uns vom Halter gemäß § 4 Abs. 6 des Gesetzes unverzüglich mitzuteilen.

Gemäß § 5 Abs. 1 und 3 dürfen "gefährliche Hunde" außerhalb des befriedeten Besitztums nur von Volljährigen, die die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen und die körperlich dazu in der Lage sind, geführt werden. Eine Person darf nicht gleichzeitig mehrere "gefährliche Hunde" führen.

Gemäß § 5 Abs. 4 des Gesetzes sind außerhalb des befriedeten Besitztums "gefährliche Hunde" anzuleinen und haben einen das Beißen verhindernden Maulkorb zu tragen!

Die Nichteinhaltung dieser Vorgaben stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 10.000 EURO geahndet werden können. Bei  erheblichen oder fortgesetzten Zuwiderhandlungen besteht auch die Möglichkeit, die Haltung eines "gefährlichen" Hundes generell zu untersagen, den Hund unter Zuhilfenahme der Polizeidiensthundestaffel sicherstellen und auf Kosten des Halters in einem Tierheim unterbringen zu lassen.

Darüber hinaus gilt für  a l l e  Hunderassen die Gefahrenabwehrverordnung der Verbandsgemeinde Weißenthurm vom 19.06.2009. Aufgrund dieser Verordnung  sind grundsätzlich alle Hunde, unabhängig von der Rasse, auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen innerhalb bebauter Ortslagen anzuleinen. Dies gilt auch für Bereiche außerhalb bebauter Ortslagen, wenn sich andere Personen nähern.

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Wolfgang Escher
Telefon: 02637/913-153
Fax: 02637/913-100
E-Mail: wolfgang.escher@vgwthurm.de

 

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