Brief aus dem Rathaus

Brief aus dem Rathaus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Flüchtlingsproblematik ist eine große Herausforderung für uns alle, für Bund, Länder und vor allem für die Kommunen! Die Verbandsgemeinde Weißenthurm hat in diesem Jahr bereits 207 Flüchtlinge in ihrem Gebiet neu aufgenommen. Nach den aktuellen Prognosen gehen wir bis zum Jahresende von weiteren mindestens 132 Flüchtlingen aus, die innerhalb der Verbandsgemeinde Weißenthurm untergebracht und betreut werden müssen. An dieser Stelle möchten wir uns bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürger bedanken, die ehrenamtlich und uneigennützig Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen. Dieses Engagement trägt dazu bei, die Flüchtlinge in ihrer Situation zu unterstützen und erleichtert eine Integration in unsere Gesellschaft.

Gleichzeitig mussten wir jedoch in der vergangenen Woche ein anonymes Flugblatt zur Kenntnis nehmen, welches in der Ortsgemeinde Bassenheim verteilt wurde, das haltlose Vorurteile und insbesondere offensichtliche Unwahrheiten über die Unterbringung von Flüchtlingen vor Ort enthält. So heißt es dort fälschlicherweise: „Mehrere 100 (...) Flüchtlinge sollen in Bassenheim untergebracht werden. Dies ist seitens der Politik definitiv schon beschlossen worden!“. Außerdem werden bereits unterschiedliche Optionen für die Unterbringung (z.B. die Karmelenberghalle) der Flüchtlinge abschließend genannt.

Die Verbandsgemeinde Weißenthurm leistet nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel einen wichtigen Beitrag zur Unterbringung der Flüchtlinge. In Bassenheim leben derzeit 3 Flüchtlinge (Stand: 10.11.2015). Bisher ist es gelungen, keine öffentlichen Immobilien wie Sporthallen etc. mit Flüchtlingen zu belegen. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass die Verbandsgemeinde schon frühzeitig Wohnungen angemietet hat. Diesen positiven Weg der dezentralen Unterbringung möchten wir auch in Zukunft weitergehen. Dies gilt uneingeschränkt auch für Bassenheim.

In Bassenheim, wie auch in den anderen Städten und Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde, wird freier Wohnraum für Flüchtlinge dringend benötigt. Aus diesem Grunde werden mit vielen Eigentümern zwecks Anmietung Gespräche geführt. Hierbei werden auch Immobilien mit größeren Kapazitäten in Betracht gezogen. Sollten in der Zukunft größere Immobilien, in denen eine Vielzahl von Flüchtlingen untergebracht werden können, angemietet werden, wird die Bevölkerung frühzeitig informiert.

Unabhängig davon appellieren wir an Sie, freie oder frei werdende Wohnungen und Wohnhäuser zur Anmietung als Wohnraum für diese in Not geratenen Menschen zur Verfügung zu stellen, um weiterhin eine dezentrale Unterbringung sicherstellen zu können.

Ihr                                                                                      Ihr
Georg Hollmann                                                                  Arno Schmitz
Bürgermeister                                                                     Ortsbürgermeister
der Verbandsgemeinde Weißenthurm                                 der Ortsgemeinde Bassenheim


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