Verbandsgemeinde und Polizei intensivieren Zusammenarbeit

Verbandsgemeinde und Polizei intensivieren Zusammenarbeit für mehr Sicherheit und Jugendschutz

Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung sind wichtige Faktoren für das Wohlbefinden und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde und für ihre Gäste.

Eine der wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen ist erfahrungsgemäß die gemeinsame Präsenz von Polizei und Ordnungsamt. Der Kommunale Vollzugsdienst der Verbandsgemeinde Weißenthurm und die Polizeiinspektion Andernach haben daher beschlossen, ihre langjährige enge Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.

Zukünftig sollen regelmäßig schwerpunktbezogene, gemeinsame Streifengänge erfolgen. Dadurch werden die jeweiligen Zuständigkeiten gebündelt und können bei präventiven und repressiven Maßnahmen optimal eingesetzt werden.

Zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung zählt auch der Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit. Im Gebiet der Verbandsgemeinde Weißenthurm muss daher demnächst verstärkt mit der Durchführung diverser Testkäufe von Alkohol, Tabakwaren und bestimmter Medien sowie mit Kontrollen der Spielhallen gerechnet werden.

Der missbräuchliche Konsum von Alkohol und Tabakwaren sowie die Spielsucht bei Jugendlichen stellt unsere Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Schon geringe Mengen an Alkohol bzw. an Tabakwaren sind für Jugendliche gesundheitsgefährdend und können schwerwiegende akute als auch chronische Folgen nach sich ziehen. Ein regelmäßiger Konsum kann die Organe dauerhaft schädigen und in eine körperliche Abhängigkeit führen.

Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) regelt deshalb die Abgabe von Alkohol und Tabakwaren an Jugendliche. Danach ist die Abgabe von Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren grundsätzlich verboten. An Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren dürfen keine branntweinhaltigen Getränke und Lebensmittel abgegeben werden. Tabakwaren sind erst ab 18 Jahren zulässig.

Laut einer Studie hat aber immerhin jeder fünfte Jugendliche unter 16 Jahren, der wegen einer Alkoholintoxikation ins Krankenhaus eingeliefert wurde, den Alkohol auch selbst gekauft.  Das lässt den Schluss zu, dass Jugendliche trotz der Regelungen im JuSchG  die Möglichkeit haben, Alkohol zu erwerben. Entsprechende Testkäufe sollen hier sowohl die Verkaufsstellen als auch die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Verfügbarkeit von alkoholischen Getränken für Minderjährige reduzieren. Neben dem Einzelhandel hat sich der Aufenthalt von Jugendlichen in Gaststätten, teilweise auch in Spielhallen/ Spielotheken, als eine weitere Gefahr für Jugendliche herausgestellt. So steigen die Zahlen im Bereich der Glücksspielsucht auch im Jugendbereich immer weiter. Die Zahl der Minderjährigen, die schon mindestens einmal in ihrem Leben an Glücksspielautomaten gespielt haben, verdoppelte sich beinahe in den letzten zwei Jahren. Und das, obwohl die Teilnahme an Glücksspielen laut Jugendschutzgesetz erst ab 18 Jahren erlaubt ist.

Bürgermeister Georg Hollmann betont, dass das gezielte Zusammenwirken beider Sicherheitsbehörden Polizei und Ordnungsamt ein wichtiges Instrument ist, um der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung gerecht zu werden und für öffentliche Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

     Gemeinsam mit dem Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes, Andre Gröbel (1.v.l.) und dem Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Erwin Kadenbach (2.v.l.) bedankt sich Bürgermeister Georg Hollmann (2.v.r.) bei dem Leiter der Polizeiinspektion Andernach, Polizeioberrat Björn Neureuter (mitte) und dem Dienstgruppenleiter, Polizeihauptkommissar Marc Egner (1.v.r.) für die enge Zusammenarbeit.

Gemeinsam mit dem Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes, Andre Gröbel (1.v.l.) und dem Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Erwin Kadenbach (2.v.l.) bedankt sich Bürgermeister Georg Hollmann (2.v.r.) bei dem Leiter der Polizeiinspektion Andernach, Polizeioberrat Björn Neureuter (mitte) und dem Dienstgruppenleiter, Polizeihauptkommissar Marc Egner (1.v.r.) für die enge Zusammenarbeit.

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