Französischer Generalkonsul besucht Weißenthurm

Französischer Generalkonsul besucht Weißenthurm

Besichtigung des Monument General Hoche stand im Mittelpunkt

VG Weißenthurm: Kürzlich besuchte der französische Konsul Franck Ristori die Verbandsgemeinde Weißenthurm. Auf der Tagesordnung stand der Besuch des Hoche-Denkmals in Weißenthurm. Grund für den Besuch waren u.a. mögliche Restaurationsarbeiten an dem französischen Monument.

An der Besichtigung nahmen neben Bürgermeister Georg Hollmann auch der Erste Beigeordnete Thomas Przybylla, Stadtbürgermeister Gerd Heim und Erster Beigeordneter a.D. Hermann Dötsch teil. Das Monument General Hoche, oder auch Hoche-Denkmal genannt, ist das Grab des französischen General Louis Lazare Hoche (1768 – 1797), der während des Ersten Revolutionskrieges am 18. April 1797 von dem heutigen Standort des Denkmals den Rheinübergang der französischen Truppen leitete.

Es heißt, dass das frühklassizistische Grabdenkmal das größte und älteste französische Monument in Deutschland ist. Das Denkmalgelände ist seit 1798 Eigentum der Französischen Republik. Seit 1978 darf die Stadt Weißenthurm den südlichen Teil des Denkmals als städtische Grünanlage nutzen. Der gesamte Komplex ist seit 1994 eine geschützte Denkmalzone. Der Entwurf des Grabmals wird dem Architekten Peter Joseph Krah (1758 – 1840) zugeschrieben.

„Das Monument General Hoche ist ein wichtiges Stück Heimatgeschichte“, so Bürgermeister Georg Hollmann und betonte weiter, dass es neben dem „Weißen Thurm“ und der katholischen Pfarrkirche St. Trinitatis zu den wichtigsten Denkmälern in der Stadt Weißenthurm gehört.

Neben der Besichtigung wurden mit dem Konsul auch mögliche Restaurierungsarbeiten an dem Monument besprochen. Da es sich um ein französisches Denkmal handelt, müssen mögliche Restaurierungskosten durch die Französische Republik getragen werden.

Im Anschluss an die Besichtigung besuchte Bürgermeister Georg Hollmann zusammen mit Konsul Frank Ristori und Ortsbürgermeister Arno Schmitz das Adenauer-Schuman-Gedenkzeichen in Bassenheim. 1948 trafen sich in Bassenheim der französische Außenminister Robert Schuman und Konrad Adenauer, damals Präsident des Parlamentarischen Rates, um nach dem Ende des 2. Weltkrieges die deutsch-französische Aussöhnung in Gang zu setzen. Hieran soll das im Jahre 2012 errichtete Denkmal erinnern. Konsul Ristori zeigte sich sehr beeindruckt von einer der Geburtsstätten der deusch-französischen Freundschaft.  

                                    Konsul Franck Ristori (3.v.r.) zeigte sich von den Ausführungen der Weißenthurmer Vertreter beeindruckt.

Konsul Franck Ristori (3.v.r.) zeigte sich von den Ausführungen der Weißenthurmer Vertreter beeindruckt. 

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