Wirtschaftsförderung: Dynamische Entwicklung setzte sich fort

Dynamische Entwicklung setzte sich fort

Wirtschaftsförderungsstelle der Verbandsgemeinde Weißenthurm zieht positive Bilanz für das Jahr 2015 auf vielfältigen Aktionsfeldern

Zum 31. Dezember 2015 verzeichnete die Verbandsgemeinde Weißenthurm insgesamt 2.628 angemeldete Unternehmen. Die Wirtschaftsförderungsstelle der Verbandsgemeinde Weißenthurm ist der direkte und zentrale Ansprechpartner für Gewerbe, Industrie, Handel, Handwerk und für die örtlichen Unternehmenszusammenschlüsse. Bürgermeister Georg Hollmann konnte zum Jahreswechsel gemeinsam mit VG-Wirtschaftsförderer Horst Hohn ein positives Fazit der letztjährigen Aktivitäten sowie der wirtschaftlichen Entwicklung in den 2 Städten und 5 Ortsgemeinden ziehen: „Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist weiterhin auf einem hohen Stand, was vor allem bei der Vermarktung von Gewerbeflächen sehr eindrucksvoll deutlich wurde“, so Georg Hollmann rückblickend.

Ein gutes Beispiel ist der Gewerbepark Mülheim-Kärlich. „Die Nachfrage nach freien Gewerbegrundstücken ist im Jahr 2015 derart rasant angestiegen, dass zwischenzeitlich alle städtischen Grundstücke vermarktet bzw. reserviert sind“, berichtete Horst Hohn.

Ebenso wie in den weiteren Gewerbegebieten im Bereich der Verbandsgemeinde Weißenthurm gibt es auch im Gewerbepark Mülheim-Kärlich noch einige unbebaute private Grundstücke. Auf Wunsch stellt die Wirtschaftsförderungsstelle gerne den Kontakt zwischen den anfragenden Unternehmen und den Eigentümern her.

Eine äußerst positive Entwicklung konnte auch im Stadtgebiet von Weißenthurm verzeichnet werden. Dort begannen die ersten Arbeiten zur Umgestaltung des ehemaligen Geländes der Schultheis-Brauerei. Rund 5 Mio. Euro investiert der neue Eigentümer auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände. Der erste Spatenstich für den Neubau eines Discounters ist bereits vollzogen. Ergänzend wird das ehemalige Sudhaus umgebaut und beheimatet zukünftig unter anderem das Jobcenter.

Außerdem ist auch die Planung des Baus eines sogenannten Megastores des Unternehmens „Krämer Pferdesport“ positiv zu erwähnen. Das Unternehmen hat im Kettiger Gewerbegebiet ein 10.651 qm großes Grundstück erworben. Mit der Ansiedlung von „Krämer Pferdesport“ kommt einer von Deutschlands größten Händlern für Pferdesportartikel in die Verbandsgemeinde Weißenthurm.   

Kurzfristige Sorgen bereitete der Wirtschaftsförderungsstelle im Jahr 2015 die Nahversorgung in der Ortsgemeinde Bassenheim. Nachdem ein örtliches Lebensmittelgeschäft seine Pforten geschlossen hatte, konnte der Leerstand jedoch in enger Abstimmung mit Bassenheims Ortsbürgermeister Arno Schmitz, der sich in der Sache sehr engagiert hat, wieder einer Nutzung zugeführt werden.

Das enge Zusammenwirken zwischen Verbandsgemeinde sowie den Stadt- und Ortsbürgermeistern wurde auch bei der Veranstaltungsreihe „Wirtschaftsförderung vor Ort“ deutlich, in deren Rahmen Bürgermeister Georg Hollmann gemeinsam mit den jeweiligen Orts- und Stadtbürgermeistern sowie der Wirtschaftsförderungsstelle auch im Jahr 2015 viele Unternehmen besuchte. Die Anlässe hierfür waren u.a. Eröffnungen, Umbauten oder Jubiläen. Erfreulich waren die getätigten Investitionen der Firma AWR Abbruch GmbH in der Rudolf-Diesel-Straße im Urmitz-Kaltenengerser Gewerbegebiet. Das Unternehmen ist bundesweit tätig und macht nicht selten durch Großprojekte Schlagzeilen.

Beispielhaft zu erwähnen ist hier ebenso die Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes der Firma Amprion in Kettig, wo rund 2,2 Mio. Euro investiert wurden. „Die Besuche in den Firmen sind für uns sehr wichtig. Wir erfahren, wo bei den Unternehmen der Schuh drückt. Und wir machen deutlich, dass wir auch nach einer erfolgten Ansiedlung im Rahmen der Bestandspflege den Unternehmen selbstverständlich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen“, so Bürgermeister Hollmann.

Eine erfolgreiche Aktion des Jahres 2015 war die Veranstaltung „Schüler schnuppern Firmenluft“, die der Gewinnung von kompetenten jungen Nachwuchskräften dient und somit dem Fachkräftemangel entgegenwirken soll. Mit dem Ziel einer noch besseren Vernetzung zwischen Schulträger, weiterführenden Schulen und Ausbildungsbetrieben wurde das Projekt bereits 2011 unter der Federführung der Projektgemeinschaft „Wir in Mülheim-Kärlich e.V.“ und der Verbandsgemeinde Weißenthurm ins Leben gerufen.

Wie Bürgermeister Georg Hollmann betonte, schätzen die Unternehmen nicht nur die sogenannten „harten Standortfaktoren“ (wie z.B. die Verkehrsanbindung), sondern vor allem auch die weichen Faktoren. Und auch in dieser Beziehung kann die Verbandsgemeinde Weißenthurm auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. So wurde beispielsweise das Rad- und Wanderwegenetz weiter ausgebaut. Außerdem hat im vergangenen Jahr der Verbandsgemeinderat den Grundsatzbeschluss für den Bau einer zentralen integrativen Kindertagesstätte gefasst. Generell kann die Verbandsgemeinde Weißenthurm mit gut ausgestatteten öffentlichen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen (Gymnasium, Realschule plus, Grundschulen und Förderschule L) sowie Bürger- / Sporthallen und vielen weiteren Freizeiteinrichtungen aufwarten.

„Unsere Arbeit im Rahmen der Wirtschaftsförderung ist natürlich nicht uneigennützig: Wir möchten, dass es den Unternehmen gut geht. Denn über die geschaffenen Arbeitsplätze und die Gewerbesteuer profitieren auch die Kommunen von der wirtschaftlich guten Lage“, so Bürgermeister Hollmann, der sich optimistisch zeigte, dass sich die gute Entwicklung auch im Jahr 2016 fortsetzt.

     Bürgermeister Georg Hollmann im Gespräch mit VG-Wirtschaftsförderer Horst Hohn.

     Bürgermeister Georg Hollmann im Gespräch mit VG-Wirtschaftsförderer Horst Hohn.  

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