"QIP 2017" qualifiziert junge Menschen

„QIP 2017“ qualifiziert junge Menschen

Qualifizierungsprojekt erhöht Ausbildungsreife und Ausbildungsfähigkeit

Die „Initiative offene Jugendarbeit in der Stadt Mülheim-Kärlich e.V. “ engagiert sich als freier Träger der Jugendhilfe seit vielen Jahren insbesondere in der Förderung und Integration von jungen Menschen.

Die Begleitung des Überganges von der Schule in den Beruf, aber insbesondere auch die Schaffung von Unterstützungsangeboten, die den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einem späteren Zeitpunkt den Einstieg in die Berufs- und Ausbildungswelt ermöglichen, sind dabei wichtige Arbeitsbereiche des Vereins.

Seit vielen Jahren ist dabei die „QIP-Maßnahme (Qualifizierung bieten – Integration ermöglichen – Perspektiven eröffnen)“ ein zentrales Angebot im Rahmen dieser Jugendhilfeangebote des Vereins.

Das Projekt bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Betreuung des Jobcenters Mayen-Koblenz eine ganzheitliche Unterstützung auf dem Weg hin zur beruflichen oder schulischen Integration.

Engagement und Einsatzfreude zeigten die Jugendlichen der Qualifizierungsmaßnahme QIP bei der Durchführung ihrer Projekte im Gebiet der Verbandsgemeinde Weißenthurm.Die Förderung erfolgt über das Jobcenter Mayen-Koblenz und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) über das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie Rheinland-Pfalz. Der ESF ist ein Eckpfeiler der Europäischen Beschäftigungsstrategie. In der Förderperiode 2014 – 2020 fließen 109 Mio. Euro aus dem ESF nach Rheinland-Pfalz. Mit diesen Mitteln werden arbeitsmarktpolitische Projekte des Landes kofinanziert.

Für die Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz, Rolf Koch, und den Geschäftsführer der „Initiative offene Jugendarbeit in der Stadt Mülheim-Kärlich e.V.“, Sven Normann, sind die Ziele von „QIP“ klar umrissen: Auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Schulplatz haben es diejenigen jungen Menschen besonders schwer, die mit Benachteiligungen in den Wettbewerb gehen. Schulische Defizite, Beeinträchtigungen aufgrund der Gesundheitssituation, der sozialen Herkunft oder eines Migrationshintergrundes erschweren die Vermittlung in Ausbildung. Gerade für diese Personen - die ja noch am Anfang ihres Berufslebens stehen – wollen die Organisationen gemeinsam eine fundierte Unterstützung und Förderung anbieten.

Der Projektinhalt der Maßnahme QIP ist die Erhöhung der Ausbildungsreife und Ausbildungsfähigkeit von jungen Menschen und/oder die Wiederaufnahme der Schulausbildung und/oder der Beginn einer Berufsausbildung.

Von der fachlichen Qualifizierung im Garten- und Landschaftsbau über die berufspraktische Erprobung hin zum Sozialkompetenztraining wird alles aus einer Hand angeboten. Die jungen Menschen erfahren Hilfestellungen bei Problemlagen wie Finanzen, Behördenangelegenheiten oder Bewerbungen. „QIP“ bereitet grundlegend auf die Anforderungen auf dem Ausbildungsmarkt vor. Intensiv wird mit den Teilnehmenden am langfristigen schulischen und beruflichen Erfolg gearbeitet. Dabei wird ein dichtes Firmen- und Helfernetzwerk genutzt, um die Teilnehmer zu unterstützen.

Die Teilnehmenden werden innerhalb der Qualifizierungsmaßnahme kognitiv weitergebildet. In täglichen Lernmodulen (Deutsch, Mathematik, Englisch, etc.) werden die Jugendlichen mindestens an das Niveau des Abschlusses der „Berufsreife“, dem früheren Hauptschulabschluss, herangeführt.

Engagement und Einsatzfreude zeigten die Jugendlichen der Qualifizierungsmaßnahme QIP bei der Durchführung ihrer Projekte im Gebiet der Verbandsgemeinde Weißenthurm.Ebenfalls beschäftigen sich die Maßnahmenteilnehmer mit gesellschaftspolitischen Themen, wie z.B. der Bedeutung der Europäischen Union im Rahmen des Moduls „Europa und ich“ sowie auch individuellen Themenbereichen wie der Schulden- und Suchtprävention oder der Verbesserung der eigenen „Gesundheitshygiene“ im Rahmen des Projektes „Gesund und Fit“. Die Förderung der Bewerberkompetenzen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Projektarbeiten im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus werden gemeinsam mit den Teilnehmenden geplant, konzipiert, durchgeführt und dokumentiert. Im Rahmen dieser Projektarbeiten erhalten die jungen Menschen u. a. Einblicke in unterschiedliche handwerkliche Gewerke und werden im Umgang mit Maschinen und Gerätschaften qualifiziert.

Erste positive Vermittlungsergebnisse in Ausbildung und Qualifizierung wurden mit den Jugendlichen im Jahr 2017 schon erzielt: Zwei Teilnehmer haben eine duale Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker bzw. Dachdecker aufgenommen. Zwei weitere junge Erwachsener absolvieren eine Betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) als Kraftfahrzeugmechatroniker und Friseur, in deren Anschluss eine Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis vorgesehen ist. Drei Teilnehmende besuchen im Anschluss an QIP die Höhere Berufsfachschule Organisation und Officemanagement.

Im Kalenderjahr 2016 konnten sogar acht Jugendliche erfolgreich in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt werden.

Diese positiven Ergebnisse zeigen einmal mehr, wie wichtig die berufsintegrative Arbeit aller beteiligten Akteure für die jungen Menschen ist.

Sollten Sie Fragen zur Maßnahme „QIP 2017“ haben, können Sie Kontakt zum pädagogischen Mitarbeiter Lars Krüsmann unter der Telefonnummer 02637/ 913 – 476 oder per Email unter qip@vgwthurm.de aufnehmen.

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