Eisenbahn-Bundesamt startet Öffentlichkeitsbeteiligung

Eisenbahn-Bundesamt startet Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung

Verbandsgemeinde Weißenthurm und Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ informieren und bitten um zahlreiche Beteiligung.

Unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt das Eisenbahn-Bundesamt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes, also auch für die Bahntrassen im Mittelrheintal. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Eine Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr. Die gesetzlichen Regelungen finden sich in § 47 lit. a-f Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

Das Eisenbahn-Bundesamt hat bereits mit der Erstellung des Lärmaktionsplanes für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen. Ab sofort ist unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de die Informationsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes zur Lärmaktionsplanung im Internet erreichbar.

Im Rahmen dieser Lärmaktionsplanung wird ab dem 30. Juni 2017 die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen. Bis zum 25. August 2017 hat die Öffentlichkeit dann die Gelegenheit, sich an der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes zu beteiligen.

Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an die Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230 in 14412 Potsdam geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann vom 30. Juni 2017 an über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden. Die Informationsplattform zur Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes steht Ihnen ab sofort zur Verfügung. Die Anwendung zur aktiven Beteiligung wird jeweils rechtzeitig zum Start der Öffentlichkeitsbeteiligungsphasen zusätzlich zum Informationsangebot freigeschaltet.

Bürgermeister Georg Hollmann und Rolf Papen, Vorsitzender der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ sind sich der Bedeutung einer regen Beteiligung aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Weißenthurm bewusst, um die berechtigten Interessen der Menschen unserer Region, eine rasche Reduzierung der massiven Belastungen durch Bahnlärm und Erschütterungen, zu untermauern. „Die von Bahnlärm betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger sollten sich an der Öffentlichkeitsbeteiligung rege beteiligen, damit ihre Anliegen in der Lärmaktionsplanung Berücksichtigung finden“, betont Georg Hollmann. Rolf Papen fasst die Forderungen der Bahnanwohner zusammen: „Der längst unerträgliche Bahnlärm und die damit einhergehenden massiven Erschütterungen durch die zunehmende Zahl der Güterzüge müssen im Interesse unserer Region und vieler Menschen deutlich reduziert werden. Die nun beginnende neue Bestandsaufnahme des Eisenbahn-Bundesamtes mit Bürgerbeteiligung ist zu begrüßen. Es müssen sich aber in Folge auch rasch Lärmminderungsmaßnahmen und das Verbot lauter Güterzüge mit entsprechenden Konsequenzen anschließen, um ein wieder menschenwürdiges Leben an und mit der Bahn - auch im Unteren Mittelrheintal zwischen Bonn und Koblenz - zu ermöglichen.“

Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Weißenthurm und der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“

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