Integriertes Klimaschutzkonzept - Auftaktveranstaltung

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Verbandsgemeinde Weißenthurm

Auftaktveranstaltung hat stattgefunden

Am 5. August fand im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm die Auftaktveranstaltung für die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes statt. Rund 40 Gäste aus der Bürgerschaft, Kommunalpolitik und Wirtschaft sind an diesem Abend der Einladung der Verbandsgemeinde gefolgt. Ziel der Veranstaltung war es, erste Impulse für mögliche Maßnahmen zu sammeln, die in Folge der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes umgesetzt werden könnten.

Die Bundesrepublik Deutschland hat in ihrem Energiekonzept aus dem Jahre 2010 festgeschrieben, eine Reduktion der Emissionen von mindestens 40 Prozent bis 2020 und 80 bis 95 Prozent bis 2050 gegenüber dem Jahr 1990 zu erreichen. Dies soll vor allem durch den Ausbau erneuerbarer Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz erreicht werden. Dieser Zielsetzung verpflichtet, hatte die Verbandsgemeinde Weißenthurm bereits im Jahr 2010 ein Unternehmen mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die verbandsgemeindeeigenen Liegenschaften beauftragt. Das damalige Konzept, welches ohne die Förderung Dritter erstellt wurde, wurde im Jahr 2011 fertiggestellt und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen in der Folge umgesetzt. Auch in einzelnen Liegenschaften der Städte und Ortsgemeinden erfolgten energetische Sanierungen unter klimaschützenden Gesichtspunkten. 

Im Jahr 2015 hat der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Weißenthurm beschlossen, weitere Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes zu ergreifen und einen Antrag auf Bezuschussung für ein Integriertes Klimaschutzkonzept beim Projektträger Jülich zu stellen, welcher später auch bewilligt wurde. Mit Beschluss vom 21.12.2016 hat der Verbandsgemeinderat den Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes an die Transferstelle Bingen vergeben, die das Vorhaben gemeinsam mit der Sweco GmbH aus Koblenz umsetzt.

Michael Münch, stellvertretender Geschäftsführer der Transferstelle Bingen, gab in seinem Vortrag einen Überblick über den Ablauf und die Bausteine der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes. Außerdem konnte er bereits erste Ergebnisse mitteilen. So erfolgte schon eine Datenerfassung für die Liegenschaften. Außerdem wurde eine Projektgruppe gebildet sowie erste Workshops zu ausgewählten Themen durchgeführt.

In einer von Sweco-Mitarbeiterin Marion Gutberlet moderierten Gesprächsrunde, an der Bürgermeister Georg Hollmann, der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth sowie Michael Benken, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, teilnahmen, wurden die bisherigen Aktivitäten und Chancen für den Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Weißenthurm besprochen. „Aufgrund des im Jahr 2010 erstellten Klimaschutzkonzeptes wurden zahlreiche Maßnahmen zur Co2-Emmisionsminderung beschlossen und umgesetzt. So z.B. der Einbau eines Blockheizkraftwerkes in der Verbandsgemeindeverwaltung oder die Erneuerung der Lüftungsanlage in der Schulsporthalle Mülheim-Kärlich, bei der die Beheizung über Deckenstrahlplatten und den Einsatz neuer Lüftungsgeräte mit Kreuzstromwärmetauscher erfolgt“, erläuterte Georg Hollmann die bisherigen Aktivitäten der Verbandsgemeinde in diesem Sektor. In der Vergangenheit wurden auf zahlreichen Gebäuden Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen. Des Weiteren betonte er, dass die Neubauten wie das Feuerwehrgerätehaus Kaltenengers / St. Sebastian sowie die Kindertagesstätte der Verbandsgemeinde Weißenthurm in Mülheim-Kärlich unter Beachtung der Gesichtspunkte des Klimaschutzes erfolgen.

Mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept erhofft sich die Verbandsgemeinde, Möglichkeiten zur Einsparung von Co2 aufgezeigt zu bekommen. Darüber hinaus möchte sie eine Vorbildfunktion wahrnehmen und private Haushalte, Handel und Industrie sensibilisieren, auch dort Einsparungen vorzunehmen. Um hier auch unterstützend tätig zu werden, plant die Verbandsgemeinde Weißenthurm die Einstellung eines Klimaschutzmanagers.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verschiedenen Themen eigene Ideen und Vorschläge einbringen. Sie sollen später in das Integrierte Klimaschutzkonzept einfließen. Ende 2017 soll das Konzept fertig werden. Anschließend werden konkrete, aber auch realistische Klimaschutzziele festgelegt, wie etwa eine genaue Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes.

         (v.l.n.r.) Georg Hollmann, Marion Gutberlet, Burkhard Nauroth und Michael Benken.

         (v.l.n.r.) Georg Hollmann, Marion Gutberlet, Burkhard Nauroth und Michael Benken.

         Rund 40 Personen haben an der Auftaktveranstaltung für die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes teilgenommen.

Rund 40 Personen haben an der Auftaktveranstaltung für die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes teilgenommen.

         In kleinen Gruppen wurden erste Maßnahmen erarbeitet, die in Folge des zukünftigen Integrierten Klimaschutzkonzeptes umgesetzt werden könnten.

In kleinen Gruppen wurden erste Maßnahmen erarbeitet, die in Folge des zukünftigen Integrierten Klimaschutzkonzeptes umgesetzt werden könnten.

Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Weißenthurm

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