Friedhofsverwaltung

    Grabstättenarten in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

    • Reihengrabstätten
    • Rasenreihengrabstätten für Erdbestattungen
    • Wahlgrabstätten für Erdbestattungen
    • Urnenreihengrabstätten
    • Urnenwahlgrabstätten
    • Urnen in einer Urnenmauer
    • Anonyme Urnen in Rasenreihengrabstätten
    • Urnen im Kolumbarium

     

    Was ist darunter zu verstehen?

     

    • Reihengrabstätten
      Es handelt sich um Einzelgräber, die in zeitlicher Reihenfolge - also der Reihe nach – belegt werden.
    • Rasenreihengrabstätten für Erdbestattungen
      - in einem im Belegungsplan besonders ausgewiesenen Grabfeld
      - bodenbündige Grabtafeln in Naturstein mit einer Stärke von mind. 5 cm und einer Größe von max. 40 cm x 40 cm werden in den Boden eingelassen, Beschriftung in die Grabplatte integrieren; keine aufgesetzten Buchstaben
    • Wahlgrabstätten (Doppelgrabstätten) für Erdbestattungen
      Erwerb eines Nutzungsrechts – in den Friedhofssatzungen ist teilweise ein Mindestalter festgelegt.
    • Urnengrabstätten
      Beisetzung in Urnenreihen- oder Urnenwahlgrabstätten oder in einer Urnenmauer – die Beisetzung von Urnen ist auch in vorhandenen Erdgrabstätten möglich.
    • Anonyme Urnen in Rasenreihengrabstätten:
      Anonyme Bestattung: d.h. es erfolgt eine Beisetzung ohne Hinweis auf den Namen des/der Beigesetzten.

      Diese Grabstättenarten variieren auf den einzelnen Friedhöfen der Ortsgemeinden und Städte. Welche Grabstättenarten es auf den Friedhöfen gibt, erfragen Sie bitte bei der Friedhofs-verwaltung der Verbandsgemeinde Weißenthurm.

      Die aktuellen Friedhofssatzungen und Friedhofsgebührensatzungen der jeweiligen Stadt/Ortsgemeinde finden Sie hier.


      Wahl der Bestattungsart

      Die Wahl der Bestattungsart hat der Verstorbene in einem formgemäßen Testament niedergelegt – die Verfügung ist für die Angehörigen bindend. Wenn keine ausdrückliche Anordnung vorliegt, der Wille aus Äußerungen zu Lebzeiten des Verstorbenen jedoch erkennbar ist, ist die für die Angehörigen jedoch nicht bindend, allenfalls sittlich verpflichtend.

      Wenn keine Willensbekundung vorliegt, liegt es in der Entscheidung der Angehörigen.


      Die Bestattung selbst

      Die Bestattung unterliegt gesetzlichen Vorgaben (Rechtsgrundlage: Bestattungsgesetz Rheinland-Pfalz vom 4.3.1983 (Gesetz- und Verordnungsblatt –GVBl. – 1983 S. 69, zuletzt geändert durch Gesetz vom 6.2.2001, GVBl. 2001 S. 29):

      Frühster Zeitpunkt: 48 Stunden nach dem Tod
      Spätester Zeitpunkt: 7 Tage nach dem Tod


      Wahl zwischen Erd-, Feuer- und Seebestattung

      Die Erdbestattung:
      Der Leichnam wird in einem Sarg der Erde übergeben. Der Leichnam vergeht durch biologischen Abbau innerhalb der Ruhefrist.

      Die Feuerbestattung:

      Der Leichnam wird in einem Krematorium eingeäschert, in einer Urne verschlossen und beigesetzt.

      Die Seebestattung:
      Die Seebestattung befreit von der Pflicht, die Beisetzung auf einem Friedhof erfolgen zu lassen. Die Urne muss aus einem Material bestehen, das sich im Meerwasser schnell auflöst. Sie muss mit Sand oder Kies beschwert werden, damit sie nicht auf der Meeresoberfläche schwimmt. Mit der Seebestattung ist eine Reederei zu beauftragen.


      Ruhe- und Nutzungszeiten

      Die Ruhe-/Nutzungszeit soll gewährleisten, dass die bestattete Leiche verwesen kann. Daneben versteht man darunter auch einen unter Pietätsgesichtspunkten ausreichenden Zeitraum zur Ehrung des Verstorbenen. Von Nutzungszeiten spricht man bei Wahlgrabstätten (Doppelgräber) von einer Zeitdauer, für die an einer Grabstätte ein besonderes Nutzungsrecht eingeräumt wird.

      Die Ruhe-/Nutzungszeit wird in der jeweiligen Friedhofssatzung der Städte und Ortsgemeinden festgelegt – sie beträgt je nach Grabstättenart zwischen 20 und 35 Jahren.

      Die Mindestruhezeit in den Städten und Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Weißenthurm beträgt für Personen ab dem 5. Lebensjahr 20 Jahre.


      Bestattungskosten

      Zur Tragung der Bestattungskosten verpflichtet sind:

      • der vertraglich Verpflichtete (z.B. aus Altenteilsvertrag, Bestattungsvorsorgevertrag)

      • der Erbe (§ 1968 BGB)

      • beim Tod der Mutter eines nichtehelichen Kindes infolge der Schwangerschaft oder der Entbindung dessen Vater

      • der Unterhaltsverpflichtete

      • derjenige, der aufgrund eines Rechtsgeschäftes die Bestattungskosten zu tragen hat, weil er in Erfüllung von § 9 Abs. 1 Bestattungsgesetz die Beisetzung veranlasst hat, sofern er nicht von einem anderen realisierbaren Aufwendungsersatz erlangen kann

      • die Verbandsgemeinde als Ordnungsbehörde im Rahmen der Gefahrenabwehr, wenn sie die Bestattung angeordnet hat.

       

      Nähere Informationen erhalten Sie bei:

      Stefan Görges
      -Teilbereichsleiter-
      Telefon: 02637/913-103
      Fax: 02637/913-100
      E-Mail: stefan.goerges@vgwthurm.de


                                                  
      Kontakt

      Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm
      Kärlicher Straße 4
      56575 Weißenthurm
      Telefon: 02637/913-0
      E-Mail: info@vgwthurm.de

      Öffnungszeiten Bürgerbüro:

      Montag:
      07.15
      bis
      12.00 Uhr
      Dienstag:
      07.15
      bis
      16.30 Uhr
      Mittwoch:
      07.15
      bis
      12.00 Uhr
      Donnerstag:
      07.15
      bis
      18.00 Uhr
      Freitag:
      07.15
      bis
      12.00 Uhr

      Nebenstellen: -108, -109, -148, -149
      E-Mail: info@vgwthurm.de


      Öffnungszeiten übrige Verwaltung:

      Montag bis
      Freitag:

      07.15

      bis 

      12.00 Uhr
      zusätzlich
      Donnerstag:

      14.00

      bis

      18.00 Uhr


      Links



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