Weißenthurm

Weißer Turm

Der Weiße Turm wurde als kurtrierischer Zoll- und Grenzturm etwa 100 Meter vor der Grenze zum Kurfürstentum Köln errichtet. Bis 1829 verlief der Durchgangsverkehr auf der am Turm vorbeiführenden "Alten Straße". Die Höhe - von der Türschwelle bis zur Spitze - beträgt ca. 28,50 Meter, das Außenmaß im mittleren Teil 9,30 x 9,30 m, die Mauerdicke dort ca. 1,65 Meter. Die Seitenflächen des Turmes sind exakt nach Norden (zum Rhein hin), Süden, Westen und Osten ausgerichtet. Seit 1983 gilt der Weiße Turm als Kulturdenkmal und ist nach dem Landesgesetz sowie der Haager Konvention geschützt. Im Volksmund heißt er "Eulenturm".


Hoche-Monument

In der Stadt Weißenthurm befindet sich das Grabmonument des französischen Generals Hoche, der 1797 am Weißen Thurm mit seinen Truppen über den Rhein ging und bei Neuwied die Österreicher besiegte.

Das Denkmal wird nicht nur durch seinen 8 Meter hohen Obelisk, sondern auch durch eine abgemauerte Rundanlage von ca. 32 Meter Durchmesser geprägt. Die Grabkammer ist über einen unterirdischen Gang erreichbar. Die sterblichen Überreste des Generals befinden sich in einer Urne, auf die auch zwei Trikoloren weisen.

 


Taufstein

Der Taufstein in der Weißenthurmer Dreifaltigkeitskirche wurde 1873 vom damaligen Bürgermeister des Amtes Bassenheim in Weißenthurm, Hubert Hubaleck, aus Anlass der Einführung des ersten Weißenthurmer Pfarrers, der jungen Pfarrgemeinde geschenkt. Ursprünglich stand der Taufstein in der Koblenzer Liebfrauenkirche. An ihm wurde u.a. der durch den Wiener Kongreß bekannte Fürst Metternich getauft. In dem Buch "Kunstdenkmäler der Rheinprovinz" wird 1785 als Anschaffungsjahr des Taufsteines angegeben.

 

 


Eulenthurm-Museum

Das Museum von Weißenthurm befindet sich im Wahrzeichen der Stadt. Es ist bestückt mit Gegenständen und Bildern, die einen Einblick in historische örtliche Besonderheiten vermitteln.

 


Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit

Sehenswert ist die schöne neuromanische Kirche mit einem imposantem Turm, 1836–1838 erbaut, 1900 erweitert und 1970 neu gestaltet.

 

 

 

 

 

 


Grabstein des Kirchenbaumeisters Lassaulx

Johann Claudius von Lassaulx war einer der bedeutsamsten Architekten des Rheinlandes in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1836 erhielt Lassaulx den Auftrag für den Kirchenbau in Weißenthurm, der schließlich zwei Jahre später offiziell eingeweiht wurde. Insgesamt 11 Kapellen und Kirchen tragen seine Handschrift, so u.a. die Gotteshäuser in Nickenich, Kobern, Kapellen-Stolzenfels,Vallendar, Güls und Waldesch. Im Jahre 1981 fand der Grabstein des Architekten in der Weißenthurmer Pfarrkirche "Heilige Dreifaltigkeit" seinen würdigen Platz.

 


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