Sterbefall und Bestattungswesen

Das Standesamt hat den Tod einer Person im Sterberegister zu beurkunden und daraus Sterbeurkunden auszustellen.

Grundsätzliches:

Für die Beurkundung eines Sterbefalles ist der Standesbeamte zuständig in dessen Bezirk der Tod eingetreten ist. 
Jeder Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Todestag folgenden Werktag dem Standesamt anzuzeigen. 
Hierbei ist Ihnen in der Regel das für die Bestattung beauftragte Beerdigungsinstitut behilflich, sodass Sie in Ihrer Trauer nicht mit Behördengängen belastet werden.

Anzeigepflichtig ist:

  • jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
  • jede andere Person, die beim Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist


Welche Urkunden werden zur Beurkundung eines Sterbefalles benötigt:

  • ärztliche Todesbescheinigung
  • Meldebescheinigung oder Personalausweis der/des Verstorbenen
  • Eheurkunde der/des Verstorbenen, wenn sie/er verheiratet war
  • ggf. Sterbeurkunde des Ehegatten oder Scheidungsurteil
  • Geburtsurkunde der/des Verstorbenen, wenn sie/er ledig war
  • ggf. sonstige Unterlagen

Beachten Sie bitte, dass ausländische Urkunden dem Standesamt sowohl im Original als auch mit entsprechender Übersetzung in die deutsche Sprache vorzulegen sind!