Ausbildungsstart mit Zukunft: Nachwuchskräfte der VG Weißenthurm pflanzen Feldahorn


Mit einer gemeinsamen Baumpflanzaktion sind auch in diesem Jahr die neuen Auszubildenden der Verbandsgemeinde Weißenthurm in ihr Berufsleben gestartet. Der grüne Start ins Berufsleben ist inzwischen zu einer schönen Tradition in der VG geworden: Jedes Jahr setzen die neuen Nachwuchskräfte gemeinsam mit den bereits in der Ausbildung befindlichen Azubis ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Zusammenhalt. In diesem Jahr pflanzten die  Auszubildenden erneut einen Feldahorn auf dem Gelände des Wasserwerks in Kaltenengers.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein war die Pflanzaktion zwar durchaus schweißtreibend, doch die insgesamt 13 jungen Menschen, die derzeit ihre Ausbildung bei der VG Weißenthurm absolvieren, gingen mit viel Motivation ans Werk. VG-Mitarbeiter Ralf Grauel war dem witterungsbedingt sehr harten Boden im Vorfeld mit einem Bagger zu Leibe gerückt und hatte ein ausreichend großes Pflanzloch ausgehoben. Unterstützt von Kevin Merten und Jonas Mohr von den Kommunalen Betrieben der VG konnten die angehenden Nachwuchskräfte den Feldahorn an seinen neuen Platz einpflanzen. Der Baum des Jahres 2025 gilt als besonders klimaresistent. Er kommt gut mit intensiver Sonneneinstrahlung und längeren Trockenphasen zurecht und steht damit sinnbildlich für die Herausforderungen des Klimawandels. Passender hätte das Wetter bei der Pflanzaktion kaum sein können.

„Bei der Hitze war das Pflanzen schon eine echte Herausforderung, aber gemeinsam hat es richtig Spaß gemacht“, sagte Jule Schneichel, die zum 1. Juli 2026 ihren Vorbereitungsdienst für das dritte Einstiegsamt begonnen hat. Auch Novalie Dyck, Anwärterin für das zweite Einstiegsamt packte tatkräftig mit an. Neben den neuen Nachwuchskräften unterstützten auch die Azubis des höheren Ausbildungsjahrgangs die Aktion. Die angehende Verwaltungsfachangestellte Melina Radeck freute sich ebenfalls über den besonderen Auftakt: „Es ist ein schönes Gefühl, im Rahmen der Ausbildung etwas Bleibendes zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.“ Auch David Brandt, der ein duales Studium der Verwaltungsinformatik absolviert, beteiligte sich engagiert an der Pflanzaktion. „Ziel des Projekts ist es nicht nur, die Bedeutung von Umweltbewusstsein zu verdeutlichen, sondern auch den Zusammenhalt unter den Auszubildenden von Anfang an zu fördern“, erklärte Ausbildungsleiterin Johanna Püsch. Sie zeigte sich erfreut über das Engagement: „Unsere Auszubildenden haben trotz der sommerlichen Hitze mit großem Einsatz angepackt. Das zeigt, dass sie motiviert in ihre Ausbildung starten.“ Der Feldahorn stehe symbolisch für das, was die Verbandsgemeinde ihren Nachwuchskräften mit auf den Weg geben möchte: „Verwurzelung, Wachstum und Verantwortung.“