Wie sieht die Verbandsgemeinde Weißenthurm aus der Sicht der jungen Generation aus – und welche Ideen hat sie für mehr Klima- und Umweltschutz? Mit diesen Fragen hat sich der Klima- und Umweltbeirat der Verbandsgemeinde Weißenthurm in einer zweiteiligen Workshop-Reihe gemeinsam mit den Auszubildenden der Verwaltung beschäftigt. Ziel des Beirates war es, mit den beiden Veranstaltungen die Ideen, Erwartungen und Sichtweisen junger Menschen auf Klima- und Umweltthemen kennenzulernen und für die zukünftige Arbeit des Gremiums aufzunehmen.
Beim ersten Workshop standen die Themen Mobilität, Natur und Umwelt sowie Energie und Wärme im Mittelpunkt. Mitglieder des Klima- und Umweltbeirats stellten die drei Handlungsfelder vor und erläuterten, welche Bedeutung sie konkret für die VG Weißenthurm haben. Dabei ging es unter anderem um aktuelle Herausforderungen, kommunale Handlungsmöglichkeiten und bereits angestoßene Maßnahmen. Im Anschluss entwickelten sich zahlreiche Gespräche und Diskussionen mit den Auszubildenden. Der Vorsitzende des Klima- und Umweltbeirats, Manfred Schmid, betonte den Gedanken hinter den Veranstaltungen: „Wir wollten nicht nur informieren, sondern vor allem zuhören, uns interessiert, welche Themen junge Menschen bewegen, wie sie die Herausforderungen im Klima- und Umweltschutz wahrnehmen und welche Ideen sie für ihre Heimat haben.“
Im zweiten Workshop wechselte die Perspektive: Nun waren die Nachwuchskräfte selbst gefragt. Gemeinsam mit Schmid und den beiden Beiratsmitgliedern Karin Badstübner und Ellen Fasel-Schmitt sammelten sie Ideen, Wünsche und Anregungen zu den behandelten Themen und gestalteten diese kreativ auf einem Plakat. Mit dabei waren auch die beiden neuen Auszubildenden, die ihre Ausbildung zum 1. Juli 2026 begonnen haben und sich direkt aktiv in den Austausch einbringen konnten. Alina Kneip, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Klimaschutz und Presse, beteiligte sich ebenfalls an dem Austausch. Bürgermeister Thomas Przybylla begrüßt das Engagement des Klima- und Umweltbeirats und betonte, dass Nachhaltigkeit vom Mitmachen lebe. „Es ist wichtig, junge Menschen frühzeitig einzubeziehen und ihre Ideen ernst zu nehmen, denn sie werden die Zukunft unserer Verbandsgemeinde mitgestalten und bringen dafür wertvolle Perspektiven mit,“ sagte er beim Besuch des jüngsten Workshops.
Auch VG-Mitarbeiterin Emily Kisner, die die Workshops begleitete, sieht in dem Format, das sich in die seit einigen Jahren etablierte Baumpflanzaktion der jungen VGler einreiht, einen großen Mehrwert. Die Auszubildenden erlebten nicht nur, dass ihre Meinung gefragt ist und sie sich mit ihren Ideen aktiv einbringen können. „Gleichzeitig lernen sie die vielfältigen Aufgaben einer Kommune im Bereich Klima- und Umweltschutz kennen, das stärkt nicht nur das Verständnis für nachhaltiges Handeln, sondern auch die Identifikation mit ihrem Ausbildungsbetrieb“, sagte Kisner. Die gesammelten Anregungen der Auszubildenden sollen nun in der weiteren Arbeit des Klima- und Umweltbeirat Berücksichtigung finden und neue Impulse für den Klima- und Umweltschutz in der VG Weißenthurm geben.

