Thomas Przybylla bleibt Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm und hat nun auch offiziell seine zweite Amtszeit angetreten. Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates wurde der wiedergewählte Verwaltungschef feierlich ernannt. Der Erste Beigeordnete Winfried F. Erbar überreichte die Ernennungsurkunde und vollzog damit den offiziellen Akt der Amtseinführung.
In seiner Ansprache dankte Przybylla für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, die erfolgreiche Entwicklung der VG Weißenthurm gemeinsam mit Verwaltung, kommunalen Gremien und Bürgerschaft weiter vorantreiben zu wollen. Sein Ziel sei es, die Verbandsgemeinde weiterhin fortschrittlich, bürgernah und menschlich zu gestalten. Besonders wichtig ist ihm, kontinuierlich mit den Bürgerinnen und Bürgern im Austausch zu bleiben.
Mit seinem Slogan „hilfsbereit, kompetent, klar“ hatte Przybylla im Wahlkampf des vergangenen Jahres die Leitlinien seiner Amtsführung formuliert. Im Mittelpunkt standen dabei zentrale Zukunftsthemen, die auch seine neue Amtszeit prägen werden. Einen besonderen Schwerpunkt setzt der VG-Bürgermeister weiterhin auf die Digitalisierung der Verwaltung, um Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger effizienter, moderner und einfacher zugänglich zu machen. Ein weiteres zentrales Anliegen bleibt die Stärkung von Bildung und Betreuung. Dazu zählen Investitionen in Kitas und Schulen, um Kindern und Jugendlichen bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen zu bieten. Gleichzeitig sieht er darin eine wichtige Voraussetzung für die Attraktivität der Verbandsgemeinde als lebenswerter Wohn- und Familienstandort. Auch die enge Zusammenarbeit mit den Städten und Ortsgemeinden sowie Interkommunalen Zusammenschlüsse bleiben ein zentraler Bestandteil seiner Amtsführung.
Im Anschluss an die Ernennung würdigten zahlreiche Redner die Arbeit und das Engagement des wiedergewählten Bürgermeisters. Grußworte sprachen der Erste Beigeordnete Winfried F. Erbar, der Personalratsvorsitzender Marko Röser, der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Mayen-Koblenz Pascal Badziong, Norbert Bahl im Namen der Stadt- und Ortsbürgermeister sowie Natalja Kronenberg für die Fraktion - Auch Sebastian Busch, Vorsitzender der Kreisgruppe des Gemeinde- und Städtebundes, sowie Moritz Petry, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, gratulierten zur Ernennung.
Die Redner betonten vor allem die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf kommunaler und interkommunaler Ebene und lobten sein Engagement sowie seinen Tatendrang.
Neben der feierlichen Ernennung standen zahlreiche Tagesordnungspunkte auf der Agenda der Sitzung des Verbandsgemeinderates, die stark von Investitionen in öffentliche Infrastruktur geprägt waren und insbesondere Feuerwehr, Schulen, Kitas und kommunale Bauunterhaltung betrafen. Zudem gab es mit der Behandlung eines Flächennutzungsplanes ein langfristig bedeutendes Planungsthema. Nach Abschluss der Beratungen kamen Ratsmitglieder und Gäste bei einem kleinen Umtrunk zusammen, um auf den Beginn der neuen Amtszeit anzustoßen und den Abend in persönlichem Austausch ausklingen zu lassen.

