Ende April hat die Verbandsgemeinde Weißenthurm den Kiesrundweg als neues Naherholungsangebot eröffnet. Das Projekt in Urmitz / Bahnhof verbindet die Geschichte des Kiesabbaus mit einer renaturierten Landschaft und lädt seitdem zahlreiche Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Familien und Naturfans zum Entdecken und Verweilen ein. Umso bedauerlicher ist es, dass die neue Freizeiteinrichtung innerhalb weniger Monate mehrfach Ziel mutwilliger Beschädigungen geworden ist.
Bereits rund zwei Wochen nach der offiziellen Eröffnung wurden mehrere Wegweiser samt Pfosten aus ihrer Verankerung gerissen und in einem privaten Vorgarten entsorgt. Die Beschilderung musste daraufhin auf Kosten der Verbandsgemeinde erneuert werden.

Nun ist es erneut zu einem Fall von Vandalismus gekommen. In der Nähe einer Sitzgruppe wurde eine Absperrkette zerstört, die einen steilen Böschungsbereich zum Kiesweiher hin sichert. Die Absperrung wurde bewusst installiert, um Besucherinnen und Besucher vor einem Absturz zu schützen und insbesondere an dieser Gefahrenstelle für mehr Sicherheit zu sorgen. „Mit dem Kiesrundweg haben wir gemeinsam mit der Firma KANN, der Stadt Mülheim-Kärlich und weiteren Partnern ein attraktives Freizeitangebot geschaffen, das von vielen Menschen gerne genutzt wird, umso unverständlicher ist es, dass Einzelne mutwillig Einrichtungen beschädigen und damit nicht nur Sachschäden verursachen, sondern auch die Sicherheit anderer gefährden“, sagt Touristikerin Ulrike Rieden. Die vorsätzliche Zerstörung öffentlicher Einrichtungen bedeutet zusätzlichen finanziellen und personellen Aufwand. Die Kosten für Ersatzbeschaffungen und Instandsetzungen tragen nicht die Verursacher, sondern alle Bürgerinnen und Bürger. „Jede Reparatur kostet Geld, das letztlich von der Allgemeinheit getragen werden muss, dieses Geld würden wir viel lieber in die Weiterentwicklung unserer touristischen Angebote investieren“, betont Rieden.
Die Verbandsgemeinde Weißenthurm appelliert daher eindringlich an alle Besucherinnen und Besucher, den Kiesrundweg und seine Einrichtungen mit Respekt zu behandeln. Öffentliche Anlagen sind für alle da. Wer sie sinnlos beschädigt, schadet nicht der Verwaltung, sondern der gesamten Gemeinschaft. Bitte helfen Sie mit, sie zu schützen und zu erhalten.

