Wie bleibt unser Gehirn möglichst lange fit und leistungsfähig? Und was können wir selbst dafür tun? Diesen Fragen widmet sich ein Vortrag der Demenz- und Ethikberaterin Nadja Hebert, der zum Begleitprogramm der Cartoon-Ausstellung „DEMENSCH“ gehört, die derzeit im Rathaus der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm zu sehen ist. Die Volkshochschule (vhs) und der BürgerSTÜTZPUNKT+ der VG laden gemeinsam mit dem Netzwerk Demenz Mayen-Koblenz und dem Pflegestützpunkt Weißenthurm zu der Veranstaltung am 10. September 2026 ein.
Demenz betrifft nicht nur Menschen im hohen Alter. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit der eigenen Gehirngesundheit auseinanderzusetzen. In ihrem zweistündigen Vortrag gibt Expertin Nadja Hebert einen verständlichen Einblick in aktuelle Erkenntnisse zur Demenzprävention und zeigt auf, welche Faktoren die Gesundheit des Gehirns positiv beeinflussen können. Im Mittelpunkt stehen dabei ganz praktische Fragen wie die Rolle von Bewegung und Ernährung, die Bedeutung von geistiger Aktivität und sozialen Kontakten, aber auch der Beitrag, den die gesundheitliche Vorsorge leisten kann. Dabei geht es nicht um komplizierte Programme, sondern um kleine und realistische Schritte, die sich im Alltag umsetzen lassen. Der informative Vortrag richtet sich insbesondere an Menschen der Generation 50+ sowie Seniorinnen und Senioren, aber auch an pflegende Angehörige, Fachkräfte, die Menschen mit Demenz begleiten, sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Gäste erhalten Anregungen, wie sie selbst aktiv etwas für die Gesundheit ihres Gehirns tun können und vielleicht auch die eine oder andere Idee, die sich direkt im Alltag ausprobieren lässt.
Der kostenfreie Vortrag wird aus Mitteln der Netzwerkförderung finanziert und findet am Donnerstag, 10. September 2026, von 18 bis 20 Uhr im Ratssaal des VG-Rathauses, Kärlicher Straße 4 in 56575 Weißenthurm statt. Die Veranstaltung ist Teil des kleinen Begleitprogramms zur Ausstellung „DEMENSCH“ im Foyer des VG-Rathauses. Die Cartoons von Peter Gaymann nähern sich dem Thema Demenz mit Humor und Sensibilität und laden dazu ein, über den Umgang mit Demenz und die Lebenswelt betroffener Menschen ins Gespräch zu kommen.

